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Affe darf beim zirkusdirektor bleiben
08.11.2018 17:54 Uhr
Schimpanse Robby soll Lebensabend im Zirkus verbringen

Lüneburg, 08.11.18: Schimpanse Robby gilt als bundesweit wohl letzter Menschenaffe in einem Zirkus. Mehr als vier Jahrzehnte hat er in einem kleinen Zirkus verbracht. Sein Besitzer, Zirkusdirektor Klaus Köhler, war gegen eine Entscheidung des Landkreises Celle vor Gericht gezogen. Demnach sollte Robby in eine Auffangstation kommen, die auf die Resozialisierung von Menschenaffen spezialisiert ist. O-Ton: Andrea Blomenkamp, Sprecherin des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts: «Das Gericht hat entschieden, dass Robby im Zirkus bleiben darf. Es hat auf die Berufung hin den Bescheid aufgehoben des Landkreises Celle. Das bedeutet, dass der Schimpanse auch nicht an eine Haltungseinrichtung abgegeben werden muss.» Robby sei zwar auf Menschen geprägt und werde nicht artgerecht und mit anderen Affen gehalten. Doch habe der Landkreis unter anderem das hohe Alter des Tieres und die möglicherweise Jahre dauernden Resozialisierung nicht ausreichend berücksichtigt. Mit seinen über 40 Jahren ist Schimpanse Robby schon ein Greis. Auch in Gefangenschaft werden nur sehr wenige Schimpansen älter.

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