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Die Crime-Story «Dogs of Berlin» startet auf Netflix
07.12.2018 15:49 Uhr
Schauspieler Fahri Yardim kennt Gefühl der Ausgrenzung

Berlin, 07.12.18: In der neuen Netflix-Serie «Dogs of Berlin» spielt Fahri Yardim einen Kommissar, der den Mord an einem deutschen Fußball-Nationalspieler mit türkischen Wurzeln aufklären muss. O-Ton Fahri Yardim, spielt einen schwulen Polizisten «Das Schöne an dieser Konstellation zwischen den zwei Polizisten ist, dass es halt diesen Neonazihintergrund und den schwulen Türken gibt. Und dass es da den Versuch der Versöhnung gibt. Sie müssen etwas stellvertretend für Berlin überwinden, um voranzukommen. Sie sind ein bisschen Symbol für die Teilung und gleichzeitig für die Hoffnung, dass es zusammen gehen könnte.» Der Schauspieler hat in seinem Leben schon häufiger das Gefühl der Ausgrenzung erlebt. O-Ton Fahri Yardim «Ich kenne den Versuch, der bei einigen kulturell verankert zu sein scheint, mich verdrängen zu wollen, mir mitteilen zu müssen: Du gehörst hier nicht hin. Du gehörst nicht zu uns.» «Gleichzeitig kenne ich die anderen, die einen ganz bewusst reinholen oder sich wie selbstverständlich solidarisieren.» Für den 38-Jährigen ist die Identitätsfrage nicht mehr das Hauptthema. O-Ton Fahri Yardim «Meine Identität endet nicht an nationalen Grenzen.» «Dogs of Berlin» ist in 190 Ländern zu sehen. Die internationale Aufmerksamkeit, die sich Berlin damit erspielt, kann auch identitätsstiftend sein.

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