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Hinter den Kulissen des Turniers
27.10.2018 21:57 Uhr
«ESL One»: Spannende Jobs beim E-Sport-Turnier

Hamburg, 27.10.18: In Hamburg findet an diesem Wochenende das Computerspiel-Turnier «ESL One» statt. Gespielt wird Dota 2. Pro Runde treten jeweils zwei Teams mit je fünf Spielern gegeneinander an. Damit das Turnier für die Zuschauer spannend anzusehen ist, gibt es einen Observer, also eine Art Regisseur. O-Ton: Jonathan «PimpmuckL» Liebig, Observer: «Größtenteils mache ich die Kameraführung im Spiel selber. Aber ich koordiniere auch zum Beispiel die Statseinblendungen, die anderen CGI-Einblendungen zum Beispiel und ich directe auch die anderen Observer für irgendwelche Picture-in-Picture-Geschichten.» Aber muss man für diesen Job auch ein guter Spieler sein? «Ja, ich meine, ich wäre gern ein guter Spieler. Ich habe Top-Map-Awareness, das ist natürlich klar. Ich meine, ich mache ja nichts anderes, als auf die Map zu gucken. Aber meine mechanischen Fähigkeiten sind natürlich weit unter denen von Pros.» Damit der Observer auch mit den richtigen Statistiken versorgt ist, kümmert sich ein Statistiker um das Sammeln der Daten. Doch wie kann man bei dieser Fülle von Daten überhaupt noch den Überblick behalten? O-Ton: Ben «Noxville» Steenhuisen, Statistiker: «Wir haben die Daten ja in digitaler Form. Beim klassischen Sport müssen die Daten ja erst einmal aufgeschrieben und digitalisiert werden. Ich schaue mir im Grunde das Spiel an und gucke nach interessanten Dingen wie Meilensteine, Rekorde und so weiter. Also ich schau nach Sachen, die ungewöhnlich sind im Spiel.» Bei der «ESL One» geht es um ein Preisgeld von 300 000 Dollar. Das Siegerteam erhält den größten Teil des Geldes, nämlich 125 000 Dollar.

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