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Die Geschichte des kleinen Madschd
18.01.2019 10:44 Uhr
Samenschmuggel aus der Haft: Dutzende palästinensische Babys

Beit Rima, 18.01.19: Das ist der fünfjährige Madschd. Sein Vater sitzt seit dem Jahr 2000 in Israel wegen versuchten Mordes eine 25-jährige Haftstrafe ab. Er ist Mitglied einer Organisation, die Selbstmordanschläge in Israel verübt hat. Das Besondere an Madschd ist seine Entstehung. Der Jung wurde nicht auf normalem Weg gezeugt, sondern seine Mutter wurde durch das geschmuggelte Sperma ihres Mannes schwanger. Wie der Schmuggel ablief, möchte die 42-Jährige nicht verraten. Die Befruchtung wurde in einer Fruchtbarkeitsklinik vorgenommen - umsonst. Mehr als 75 Babys sollen laut Schätzungen auf diese Weise entstanden sein. Für seine Mutter ein großes Glück, denn wenn ihr Mann in sechs Jahren entlassen wird, ist sie bereits Ende 40 und eine Schwangerschaft mit großen Risiken verbunden. Ihr große Hoffnung ist jetzt, dass Madschd nicht wie sein Vater zu Waffen greifen wird und auch im Gefängnis landet.

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