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Viele glauben an einen Durchbruch dieser Sportart
10.12.2018 09:06 Uhr
Darts ist Fan-Magnet und Millionenmaschine

Dortmund, 10.12.18: Drei Pfeile, eine Scheibe auf 1,73 Meter Höhe, ein Abstand von 2,37 Metern und die immer wiederkehrende Frage: Ist das wirklich Sport oder nur eine Riesenparty? Wenn über Darts diskutiert wird, ist nur eines ganz sicher: Die Zahl der Anhänger nimmt stetig zu. Früher war es eher ein Kinder- oder Kneipenspiel, heute füllt Dart ganze Hallen. O-Ton Max Hopp, deutscher Dartspieler «Maximiser» «Die Hallen werden immer größer, die Spieler werden immer besser, das Drumherum wird immer professioneller. Also es ist ja schon seit Jahren sehr, sehr gut in der Aufbaustruktur. Und ich glaube schon, dass sich der Sport weltweit etablieren kann.» Ziemlich genau zehn Jahre nach einem ernüchternden Start in Frankfurt, als kaum Zuschauer kamen, wird in Deutschland jetzt wieder ein Darts-Europameister gesucht. Die neue Location? Westfalenhalle Dortmund. Über 25 000 Anhänger kommen über das ganze Wochenende verteilt. Sie trinken den ganzen Tag lang Bier aus riesigen Plastikhumpen, die meisten gehen nicht nüchtern, aber alle vollkommen euphorisiert wieder nach Hause. O-Ton Max Hopp, deutsche Darthoffnung «Maximiser» «Sie suchen eine gute Mischung aus Sport und Entertainment, und ich denke, dass kriegen sie am Ende des Tages auch geboten.» Früher war Darts bekannt als Kneipensport und Vielraucherei. So freizeitmäßig ist es zumindest bei den Profis nicht mehr, es geht um Hochleistungssport. Darts bietet dabei eine Inszenierung wie kaum eine andere Sportart bei uns. Riesige Schallverstärker sorgen dafür, dass das «Plong» nach jedem Wurf bis ins letzte Eck zu hören ist. Die Profis werden inszeniert wie Helden, laufen mit eigener Einlaufmusik und teilweise eigenen Tänzen auf die große, grell beleuchtete Bühne.

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