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BKA ermittelt
08.01.2019 15:31 Uhr
Vermummte schlagen AfD-Politiker krankenhausreif

Bremen/Berlin, 08.01.18: Die Blutspuren der Prügelattacke sind am Tatort noch präsent. Hier in diesem Hinterhof wurde der Bremer AfD-Landeschef Frank Magnitz am Montagabend von mindestens drei Vermummten angegriffen und krankenhausreif geprügelt. Handwerker entdeckten den bewusstlosen Politiker und riefen einen Krankenwagen. Die Täter flohen, die Tat empört parteiübergreifend. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte: «Gewalt kann und darf niemals Mittel politischer Auseinandersetzung sein.» Die politische Auseinandersetzung müsse so geführt werden, «dass sie nicht Anlass zu Hass und Hetze, für Verrohung bis zu schlimmsten Formen der Gewalt sein kann». Außenminister Heiko Maas schrieb bei Twitter, wer ein solches Verbrechen verübe, müsse «konsequent bestraft werden». Linke-Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch erklärte, es gebe «keine Rechtfertigung für ein solches Verbrechen». Und die AfD selbst? In einer gemeinsamen Stellungnahme betonen Alice Weidel und Alexander Gauland die Tat schüre ein «Klima der Angst» und bringe die Demokratie in Gefahr. «Verfassungsschutz, Polizei und Justiz müssen jetzt alles daransetzen, dass die Täter umgehend gefasst und mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden.» Die Fahndung blieb bislang erfolglos. Die Bremer Polizei bildete eine Sonderkommission. Auch das Bundeskriminalamt ermittelt.

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