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Rettungshunde helfen Menschen in Not
07.02.2019 11:35 Uhr
Ein Helikopter voller Helden: Wie Lawinenhunde trainieren

Oberstdorf, 07.02.19: Der nächste Held ist schon im Anflug. Hier auf knapp 2000 Meter Höhe bildet die Allgäuer Bergwacht die nächste Generation der Lawinenhunde aus. Ein Helikopter der Bundespolizei bringt sie auf das Übungsgelände. Sie sind am Ende Retter und Helfer in der Not, wenn Menschen von Lawinen verschüttet werden.O-TON Xaver Hartmann, rettet seit 40 Jahren ehrenamtlich Menschen «Mit dem Lawinenhundelehrgang findet die Grundausbildung für unsere Junghunde statt. Wenn sie so elf, zwölf Monate alt sind, beginnen wir mit der Grundausbildung. Und immer erst im Schnee.» Kalle ist sogar erst neun Monate alt und damit einer der jüngsten Lawinenhund-Azubis in diesem Jahr. Er soll heute erst mal nur den geübten Lawinenhunden zuschauen. Sie durchlaufen diesen Kurs jährlich. Üben das Abseilen aus dem Helikopter, Graben, Schnüffeln und Aufspüren. Am Ende des Tages gibt es eine leckere Belohnung und ein paar Streicheleinheiten vom Ausbilder. Mensch und Tier sind im Allgäu ein gutes Team, seit 50 Jahren. Umso wichtiger für die Allgäuer Bergwacht, dass es am Nachwuchs bislang noch nicht mangelt. O-TON Xaver Hartmann, rettet seit 40 Jahren ehrenamtlich Menschen «Wir haben jetzt in der Grundausbildung zwei junge Hunde wieder dazu. Das sind jetzt insgesamt 13 Hunde-Teams im Allgäu. Das ist von der Anzahl her, von der Gebietabdeckung ist das ideal.» Nach ein paar Stunden ist Schluss auf dem Übungsgelände. Ein sonniger Feierabend für die Ausbilder und ihre Lawinenhunde. Ehrenamtlich sind sie unterwegs in wichtiger Mission: verschüttete Menschen das Leben zu retten.

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