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Flugsicherung und Bundeswehr zeigen neue Drohnen-Abwehr
06.02.2019 18:26 Uhr
Flugsicherung und Bundeswehr zeigen neue Drohnen-Abwehr

Manching, 06.02.19: Immer wieder kommt es auf Flughäfen zu Zwischenfällen mit unbemannten Drohnen. Die Deutsche Flugsicherung hat nun mit der Bundeswehr verschiedene Verfahren zur Drohnenabwehr präsentiert. Darunter beispielsweise eine Abfangdrohne, die mit einem Netz ausgestattet ist. O-TON Thilo Vogt, Drohnenexperte der Deutschen Flugsicherung «Sie sind eine Gefahr, wenn sie sich an Stellen bewegen, wo sie den bemannten Luftverkehr behindern. Auf der anderen Seite, wenn sie richtig eingesetzt werden, bieten sie ein ungeahntes Potenzial, vielfältige Anwendungen, wenn sie zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt werden.» Laut Gesetz müssen sie eigentlich die Umgebung etwa von Flughäfen, Menschenansammlungen oder Wohngebiete meiden. Aber gedankenlose Hobbyflieger oder auch mutwillige Angreifer sorgen immer wieder für Zwischenfälle. O-TON Thilo Vogt, Drohnenexperte der Deutschen Flugsicherung «Wir haben seit 2015 eine Statistik über uns gemeldete Behinderungen von Piloten im Anflug auf deutsche Flughäfen. Und diese Statistiken steigen seit 2015 Jahr für Jahr um das Doppelte.» Heute schon schwirren fast eine Million Drohnen im deutschen Luftraum herum. Mit der steigenden Anzahl an Drohnen steigt auch das Risiko für gefährliche Zwischenfälle. Systeme wie die intelligente Abfangdrohne könnten hier Abhilfe schaffen.

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