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«Cold Pursuit»-Empfang fällt wegen Rassismus-Vorwurf aus
06.02.2019 14:39 Uhr
Rassismus-Kontroverse um Liam Neeson

New York, 05.02.2019: Kein Roter-Teppich für Liam Neeson: Eigentlich wollte der britisch-amerikanische Schauspieler seinen neuen Film "Cold Pursuit" vorstellen. Doch stattdessen sitzen dem Schauspiel-Senior jetzt Negativ-Schlagzeilen im Nacken. Diese beziehen sich aber auf eine Sache, die schon asbach uralt ist. In einem Interview offenbarte er: Vor 40 Jahren hatte er Rachegelüste, als ihm eine Freundin erzählte, sie sei von einem Schwarzen vergewaltigt worden. Zitatbild Liam Neeson: «Ich lief die Straßen mit einem Totschläger rauf und runter, darauf hoffend, dass ich jemanden treffe - ich schäme mich, das zu sagen - (...) ein "schwarzer Bastard" aus einer Kneipe kommt und mich provoziert, so dass ich ihn (...) töten könnte.» Er sei von seinen eigenen Gedanken sehr schockiert, erklärte er. In den sozialen Netzwerken entbrannte eine große Debatte um Neesons Geständnis von damals. Der Vorwurf mancher Nutzer: Rassismus. Andere Nutzer verwiesen aber auch darauf, dass er sich für sein früheres Verhalten ja bereits entschuldigt hat.

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