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Schlechtes Jahr für Autofahrer
01.11.2018 07:13 Uhr
Keine Entwarnung: Niedrige Pegel, teurer Sprit

Hamburg, 01.11.18: Trotz rückläufiger Rohölpreise sind Diesel und Benzin in den vergangenen Wochen teurer geworden. Kostete ein Liter Diesel Anfang Oktober im bundesweiten Schnitt noch 1,34 Euro, so waren es am Ende des Monats 1,42 Euro. Superbenzin verteuerte sich von 1,49 Euro auf 1,53 Euro je Liter. Als Grund für die hohen Preise nennen Experten und Branchenverbände die Folgen der Trockenheit, die seit dem Frühjahr die Pegelstände der Flüsse immer tiefer sinken ließ. Besonders der Rhein und seine Nebenflüsse spielen eine wichtige Rolle für die Versorgung Deutschlands mit Öl. Wegen der niedrigen Wasserstände können Schiffe nur noch halb so viel oder noch weniger Benzin, Diesel und Heizöl transportieren wie gewohnt. Ersatz zu schaffen auf Schiene und Straße ist schwierig und teuer. Die Produkte kommen daher nicht zum Kunden oder nur zu deutlich höheren Preisen.

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